Übernachten auf der Hütte – auf was gilt es zu achten

Von Gimmelwald aus können Sie zahlreiche Tagesausflüge und auch mehrtägige Wanderungen unternehmen. Dabei lassen wir unseren Pensionsgästen die freie Wahl, ob sie ihre Zimmer während einer mehrtägigen Wanderung weiterhin behalten, oder ihr Gepäck sicher bei uns aufbewahren möchten.

Für all diejenigen, die zu Fuss oder mit dem Velo das Berner Oberland erkunden, bieten sich verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten an. Wir stellen Ihnen in diesem Beitrag die beliebtesten Optionen vor, die sowohl für Alleinreisende, Familien mit Kindern als auch für Senioren geeignet sind.

Übernachtung in Wanderhütten

Schlafen im Stroh

Haben Sie bereits einmal im Strohbett übernachtet? Dieses Erlebnis müssen Sie einmal probiert haben! In der Schweiz bieten viele Bauernhöfe das Schlafen im Stroh an. Dabei unterscheidet sich das Schlaflager je nach Hof. Manche Bauernhöfe bieten große Strohlager, auf denen ganze Gruppen ausreichend Platz finden. Kleinere Höfe und einige Berghütten hingegen haben teils liebevoll eingerichtete Zimmer, bei denen das Stroh die Matratze im Bett ersetzt.
Schlafen im Stroh ist angenehm. Uns ist kein Feriengast bekannt, der nicht wunderbar darauf geschlafen hat oder gar am Tag darauf über Rückenschmerzen klagte. Im Gegenteil, wer einmal den Gefallen daran gefunden hat, wird immer wieder im Stroh schlafen wollen.
Eine Übersicht der teilnehmenden Bauernhöfe für Schlafen im Stroh finden Sie bei Agrotourismus.ch.

Hüttenübernachtung

Eine Hüttenübernachtung in der Schweiz unterscheidet sich nicht wesentlich von Hüttenübernachtungen in unseren Nachbarländern der Alpen. Sowohl in Österreich werden Hüttenübernachtungen angeboten und der DAV betreibt selbst einige Hütten in den deutschen Voralpen- und Alpenregionen.
Geschlafen wird meist in Mehrbetträumen, mitunter steht auch nur ein einziger Raum in der Hütte zu Verfügung. Bei einer Hüttenübernachtung ist man selten alleine, dementsprechend ist gegenseitige Rücksicht geboten. Das Wandergepäck kann im Vorraum der Hütte oder direkt neben dem Bett untergebracht werden und sollte dabei sicher stehen und keine Stolperfalle in der Nacht sein. Durch die hohe Frequenz der Besucher spielt die Hygiene in der Hütte eine wichtige Rolle. So ist es üblich, für die Hüttenübernachtung einen Hüttenschlafsack zu verwenden. Diese sind besonders leicht und damit ideal, um in geschlossenen Räumen darin zu schlafen. Eine Übersicht über gute Hüttenschlafsäcke bietet das Portal Aktiv Magazin unter der Seite https://www.aktiv-magazin.com/schlafsack/huettenschlafsack/.

Hütten unterscheiden sich in bewirtschaftete und umbewirtschaftete Hütten. In bewirtschafteten Hütten werden von den Betreibern einfache, aber meist sehr schmackhafte und sättigende Mahlzeiten angeboten. In unbewirtschafteten Hütten ist man Selbstversorger und hat dementsprechend ausreichend Proviant für die Wanderung mitzunehmen.

Pensionen

Mehr Komfort und Privatsphäre als beim Schlafen im Stroh und in Wanderhütten bietet die Übernachtung in Pensionen entlang der Wanderroute. Je nach Strecke bietet sich hier eine Vielzahl von Optionen. Wir empfehlen, die Verfügbarkeit in den Pensionen rechtzeitig vor Anreise anzufragen und Zimmer zu reservieren. Vor allem während der Sommermonate sind Pensionen entlang der beliebten Wanderrouten bereits frühzeitig ausgebucht.

Packtips

Ganz gleich, für welche Übernachtungsoption Sie sich entscheiden, nehmen Sie nicht zu viel Gepäck auf Ihre Wanderung mit! An fast jedem Ort lassen sich Proviant kaufen, Wäsche waschen und, falls notwendig, kleinere Reparaturen erledigen. Auch inmitten unberührter Natur finden sich immer freundliche Hilfe und Unterstützung. Und zum Wandern und Rad fahren im Berner Oberland brauchen Sie sich nicht zu kleiden, wie auf einem Kreuzfahrtschiff 🙂

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.