Longboard Fahren – Tipps für Anfänger

Das Longboard hat das Skateboard schon längst als hippes Rollbrett abgelöst. Der große Hype von 2012 – 2014 ist zwar vorbei, dennoch sind immer noch viele Longboards auf den Straßen und Wegen unterwegs. Kein Wunder, denn Longboard Fahren ist nicht nur ein Hype – es ist ein Lebensgefühl! Was gibt es schöneres als dem Sonnenuntergang entgegen zu cruisen und den Wind um die Ohren zu spüren? Der neue Hype nach den Longboards gehört übrigens den Stunt Scootern!

Hört sich doch super an, oder? Falls Sie der Ehrgeiz nun gepackt, das Ganze mal auszuprobieren, finden Sie im folgenden Artikel einige hilfreiche Tipps für Einsteiger. Hier finden Sie zudem weitere Anhaltspunkte und Tipps für Longboard Anfänger!

Mit dem Longboard unterwegs

Das Longboard richtig lenken

Wer das erste Mal auf dem Board steht, wird wohl etwas Probleme mit dem Lenken haben. Im Prinzip ist das relativ einfach. Ein Longboard ist so gestaltet, dass es bei Verlagerung des Gewichts seitlich wegkippt. Dementsprechend müssen Sie einfach Ihr Gewicht in die Richtung verlagern, in die Sie fahren möchten. Eigentlich wie beim Skifahren!

So nehmen Sie Fahrt auf!

Um ein Longboard zu beschleunigen, gibt es 2 Grundtechniken – das Pushen und das Pumpen.

Beim Pushen stellen Sie sich mit dem vorderen Fuß in Fahrtrichtung auf die vordere Achse des Boards. Anschließend müssen Sie die richtige Körperhaltung einnehmen – die Hüfte leicht nach unten senken und den Rücken verlagern. Ähnlich wie bei einer Kniebeuge! Danach versuchen Sie mit kräftigen Trittbewegungen, dass Longboard anzuschubsen und in Fahrt zu bringen.

Das Pumpen sieht etwas anders aus und ist etwas schwieriger umzusetzen. Hierbei beschleunigt man nicht mit Tretbewegungen, sondern durch rhythmisches Verlagern des Gewichtes. Das Ziel ist im Prinzip, zuerst mit der Pushtechnik das Longboard in Fahrt zu bringen und dann mit wechselseitigen Gewichtsverlagerungen die Beschleunigung noch zu erhöhen.

Das Longboard zum Stehen bringen

Sie wissen nun wie man das Longboard beschleunigt. Der Sicherheit wegen, sollte aber auch das richtige Bremsen beherrscht werden. Ein Longboard besitzt nämlich nicht wie ein Fahrrad oder Tretroller eine Bremse. Deshalb benötigt es da andere Techniken.

Eine Möglichkeit wäre die „Fußbremse“. Dabei wird mit einem Bein versucht, durch leichtes Schleifen über dem Boden Reibung zu erzeugen, um damit das Board langsam zum Stehen zu bekommen. Der Nachteil dieser Methode ist der sehr lange Bremsweg und ein hoher Schuhverschleiß.

Eine andere Möglichkeit wäre das Windbremsen. Das Ziel dabei ist es, das Board mit Hilfe des Windwiderstandes zum Stehen zu bekommen. Dafür werden während der Fahrt einfach beide Arme ausgebreitet, um die Fläche zu vergrößern. Die Handfläche zeigen dabei optimalerweise in Fahrtrichtung. Diese Methode eignet sich allerdings nur um von hoher Geschwindigkeiten runterzubremsen. Ein kompletter Stillstand kann damit nicht wirklich erreicht werden, da bei geringer werdenden Geschwindigkeit auch der Windwiderstand immer weiter abnimmt. Dann wäre die Fußbremse die nächst logische Wahl. Oder einfach Ausrollen lassen.

Fazit

Longboarding ist eine super Outdoor Freizeitgestaltung, gerade im Sommer in den Bergen. Longboarding ist und bleibt aber immer noch ein Sport. Und um in einer Sportart gut zu werden, muss man üben, üben, üben! Die Grundkenntnisse haben Sie nach Lektüre dieses Artikels nun hoffentlich zumindest in der Theorie verinnerlicht. Jetzt viel Spaß bei der Umsetzung!

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