10 Tipps für den Bau eines Schwimmteichs – von professionellen Poolbauern

Wer einmal das wunderbare Erlebnis des Schwimmens in einem Bergsee erlebt hat, wird kein chlorgetränktes Schwimmbad mehr wollen. Das ist auch gar nicht nötig, denn mit einem natürlichen Schwimmteich kann man das natürliche Badeerlebnis in den eigenen Garten bringen. In diesem Beitrag teilen wir 10 Tipps für den Bau eines Schwimmteichs.

Naturpool oder Schwimmteich?

Zuerst müssen Sie entscheiden, ob Sie einen Naturpool errichten möchten oder einen Schwimmteich. Wenn Sie viele Pflanzen, Lowtech und ein teichähnliches Aussehen bevorzugen, dann ist ein Schwimmteich wahrscheinlich das Beste für Sie. Diese bilden ein wahrhaft natürliches Schwimmerlebnis nach, sind jedoch relativ aufwendig zu bauen. Wichtig sind die sehr spezifische Konstruktion und sorgfältig bepflanzte Regenerationszonen. Weitere Informationen über Schwimmteiche selber bauen finden Sie auf https://www.balena-gmbh.de/de/schwimmteich-selber-bauen.html.

Wenn Sie 100 % chemiefreies, sauberes, klares Wasser und relativ naturähnliches und flexibles Design wünschen oder Ihren Pool beheizen möchten, dann müssen Sie einen Naturpool bauen.

1. Halten Sie das Design einfach

Halten Sie die maßgeschneiderten Konstruktionsmerkmale auf ein Minimum. Während Untiefen, Natursteinmauern und Wasserspiele großartig aussehen mögen, bringen sie alle Kosten und Schwierigkeiten beim Bau mit sich.

2. Wählen Sie einen flachen Boden

Ein Naturbecken mit flachem Boden bedeutet eine einfache Ausgrabung und ein ebenes Fundament für die Wände. Dies ist einfacher zu erstellen und später im Betrieb zu reinigen.

3. Rechteckige Formen sind einfach

Die meisten Swimmingpools sind rechteckig, da sie billig zu bauen sind! Die Hersteller können die Einzelteile direkt vor Ort verschweißen. Ein Wort der Vorsicht: Stellen Sie sicher, dass das Becken keine Phosphate enthält. Diese würden andernfalls in Zukunft Algen ernähren.

4. Vermeiden Sie zu viele Armaturen

Halten Sie das Design einfach beim Bau Ihres eigenen Naturschwimmbades. Kleine Becken können mit einem Laubnetz manuell abgeschöpft werden. Wenn Sie möchten, dass das Becken automatisch abgeschöpft wird, können Sie mit einem Ausgleichsbehälter komplizierte Beckenarmaturen vermeiden.

Einige Poolarmaturen sind nicht teuer. Aber denken Sie daran, dass die Wasserdichtigkeit des Pools unter zu vielen, schweren oder falsch angebrachten Armaturen leidet. Schlimmstenfalls kann die Abdichtung durchbrechen.

5. Nicht zu tief

Während Schwimmteiche ausreichend Tiefe für die Stabilität benötigen, können Naturpools so flach oder tief sein, wie Sie mögen. Ideal sind Beckentiefen von 1,80 bis 2 Meter.

Wenn man nicht tauchen oder in den Naturpool springen möchte, dann ist 1,50 Meter eine angenehme Tiefe. Becken in dieser Tiefe sind leicht zu reinigen und das Niveau der Verstärkung ist immer noch angemessen. Denken Sie daran, Ihre Stützmauern im Zweifelsfall von einem Statiker überprüfen zu lassen. Der schwächste Punkt ist die Stelle, an der die Wand mit dem Boden verbunden ist. Lange gerade Wandläufe können mit zusätzlichem Beton verstärkt werden. So können Sie auch den Einsatz von Stahl minimieren.

Erwägen Sie auch die Verwendung isolierter Wandelemente, die speziell für selbst gemachte Naturschwimmbäder entwickelt wurden.

6. Arbeit ohne Beton und vorgefertigte Wände

Wenn Sie den Bereich für den Swimmingpool ausheben, können Sie in der Mitte Tiefe schaffen und den Boden an den Seiten auf eine geringere Tiefe bringen. In diesen Bereichen können Sie Stein- oder Sandsäcke verwenden, um Wände zu bilden. Gehen Sie jedoch behutsam vor. Diese Arbeiten erfordern ein gutes Auge, damit der Naturpool später gut aussieht. Eilig erstellte und platzierte Wände und Sandsäcke können ein schlechteres Design ergeben.

7. Nutzen Sie einen Brunnen

Wenn Sie einen natürlichen Brunnen auf Ihrem Grundstück haben, dann können Sie diesen nutzen, um das Becken zu füllen. Lassen Sie sich hierzu vorab von Fachleuten beraten.

8. Verwenden Sie dunkle Materialien für das Becken

Schwarze Becken erzeugen einen hohen passiven Wärmegewinn. So wird das Heizen deutlich billiger oder sogar überflüssig.

9. Achten Sie auf die Entwässerung

Eine schlecht geplante Entwässerung steht bei Naturbädern ganz oben auf der Fehlerliste. Überlegen Sie, wie Sie Oberflächen- und Grundwasser vom Pool fernhalten. Oder wählen Sie einen Ort wählen, der nicht der tiefste Punkt in Ihrem Garten ist. Sie bauen keinen Teich! Stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Pool mit guten Entwässerungsrinnen umgeben.

10. Nutzen Sie professionelle Wasseraufbereitung

Der Gebrauch von frischem Quellwasser bietet Ihnen garantiert gute Wasserqualität zu geringen Kosten. Wenn Sie jedoch keine Wasserquelle auf Ihrem Grundstück haben, müssen Sie die Wasserqualität richtigstellen. Das Pumpen von Wasser durch Kiesbetten mit Pflanzen ist nicht ausreichend, auch wenn viele Anleitungen zum Selbstbau dazu verleiten. Für den beschwerdefreien Betrieb ist es am besten, sich für die Wasseraufbereitung an Profis zu werden.

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